Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

#UnplugAntisemitism

Pillow Talk auf der Veranstaltung #UnplugAntisemitism mit Prof. Dr. Nicolle Pfaff und Martina Hannak
#UnplugAntisemitism-Veranstaltung am 15. Oktober 2019 in der Werkstatt der Kulturen Berlin© Amadeu Antonio Stiftung

In dem Gespräch wurden u.a. die Rolle von Musik für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit, eine differenzierte Betrachtung verschiedener Formen und Erscheinungen von Antisemitismus sowie die Orientierungsfunktion der Spruchpraxis der Bundesprüfstelle im digitalen Zeitalter thematisiert.

„Neben die Wirkung einer Indizierung im Einzelfall tritt die Orientierungsfunktion der Spruchpraxis, die die Grenzen markiert, was in unserer Gesellschaft geht und was nicht. Diese Grenzen können nicht zuletzt auch durch digitale Zivilcourage verteidigt werden“, so Martina Hannak.

Unter dem Motto „Wir ziehen Antisemitismus den Stecker“ und in Anlehnung an die antisemitische BDS-Kampagne (Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen), die zum Boykott von Festivals, Konzerten und Locations aufruft, haben sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der in Kooperation mit dem Musicboard Berlin ausgerichteten Veranstaltung mit dem Schwerpunktthema „Antisemitismus & Musik“ auseinandergesetzt.

Die Bildungs- und Aktionswoche gegen Antisemitismus wird seit 2013 bundesweit durch die Amadeu Antonio Stiftung und seit 2016 in Kooperation mit dem Anne Frank Zentrum durchgeführt sowie aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ gefördert.