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06.02.2018

Meldung zum Safer Internet Day 2018

Schutz, Teilhabe und Förderung – Kinder- und Jugendmedienschutz vom Kind aus gedacht

Unter dem Motto "Safer Internet Day 2018 -  Create, connect and share respect: A better internet starts with you" ruft die Initiative der Europäischen Kommission wieder weltweit zu Veranstaltungen und Aktionen rund um das Thema

Internetsicherheit auf.


Der Safer lnternet Day (SlD) ist ein von der Europäischen Union initiierter jährlich veranstalteter weltweiter Aktionstag für mehr Sicherheit im Internet.

klicksafe rückt zum SID 2018 das Thema "Alles Unter Kontrolle?!" in den Fokus. Wie souverän und selbstbestimmt gehen insbesondere Jugendliche mit dem Internet um?

Die kontinuierlich fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche und das sich dadurch kontinuierliche ändernde  Mediennutzungsverhalten von Kindern und Jugendlichen stellen auch für die zu gewährende Internetsicherheit neue Herausforderungen dar. Durch die fortschreitend selbstverständliche und mobile Nutzung des Internets schon vom Kindesalter an steht Kindern und Jugendlichen der Zugang zu jedweden Inhalten potentiell erheblich leichter offen als im vordigitalen Zeitalter. Kinder und Jugendliche rezipieren Medien über Internetseiten und in Sozialen Netzwerken, generieren selbst Medieninhalte und stehen zudem im ständigen Austausch mit einem potentiell unbestimmbaren Personenkreis. Dies eröffnet neue Perspektiven auf und Chancen für Teilhabe, lässt zugleich aber auch vielfältige neue Gefährdungslagen für die Persönlichkeitsentwicklung bzw. für Persönlichkeitsrechte von Kindern und Jugendlichen entstehen (z.B. Cybermobbing, sexuelle oder extremistische Ansprache, Datenmissbrauch und Kostenfallen, Suchtverhalten).

Chancen und Risiken der Digitalisierung müssen mit Fokus auf die Perspektive der Kinder und Jugendlichen in Gänze erfasst und bewertet, Chancen realisiert und Risiken minimiert werden.

Die Vorsitzende der Bundesprüfstelle Martina Hannak : „Internetsicherheit und ein ‚gutes Aufwachsen mit Medien‘ sind nicht losgelöst voneinander zu denken. Um beides bestmöglich zu erreichen, muss der Kinder- und Jugendmedienschutz künftig konsequent vom Kind und vom Jugendlichen aus gedacht werden. Die umfassenden Rechte der VN-Kinderrechtskonvention aller Kinder und Jugendlichen auf Förderung, Schutz und Teilhabe auf die Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen angewandt bedeutet, nicht von einer analogen und einer digitalen Lebenswelt auszugehen. In der Lebensrealität von Kindern und Jugendlichen ist online gleich offline. Für die Verwirklichung des Rechts auf Teilhabe ist ein souveräner und selbstbestimmter Umgang von Jugendlichen mit dem Internet deshalb die entscheidende Kernkompetenz.“