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09.08.2017

Die Gefahr aus der App

Spiele auf Smartphones und Tablets sind bei Kindern sehr beliebt. Dass die Nutzung dieser Spiele für Kinder auch Gefahren in sich birgt, darüber berichtet der Deutschlandfunk.

Zwar weisen die Spiele in der Regel eine Alterskennzeichnung auf die Eltern und Erziehenden eine Orientierung bei der Auswahl geeigneter Spiele geben soll, allerdings bezieht sich diese in erster Linie auf gewalttätige oder sexuelle Inhalte.

In dem Artikel weist die Vorsitzende der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM), Martina Hannak-Meinke darauf hin, dass diese Spiele trotzdem nicht als unbedenklich eingestuft werden können. In Chats innerhalb der Spiele können Kinder sehr leicht von anderen Mitspielern kontaktiert werden – eine Funktion die auch Pädophile nutzen können um Kontakt zu Kindern zu suchen.

„Das ist natürlich ein Problem, wenn ein Kind davon ausgeht, dass das Gegenüber, mit dem es kommuniziert, auch ein 13-jähriges Mädchen ist, das Pferde und Ponys zum Hobby hat, unter Umständen sich aber ein Erwachsener dahinter verbirgt, der das nutzt, um Kontakt zu einem Kind aufzunehmen, den er dann in der Realität fortsetzt“.

Auch sog. In-App-Käufe, die inzwischen den größten Umsatz für die Hersteller ausmachen, sind aus Perspektive des Jugendmedienschutzes kritisch zu betrachten. In einer Untersuchung testete die Stiftung Wartentest die 50 umsatzstärksten Spiele-Apps und kritisierte hierbei vor allem die Vermischung von Werbung und Spiel. Kinder können dadurch nicht mehr erkennen, was noch Teil des Spiels ist und wo die Werbung anfängt, welche nur einen Klick entfernt zu Kosten führen kann.

Die BPjM möchte Kinder, Eltern und Schulen für diese neuen Gefahren sensibilisieren und über altersgerechte Mediennutzung informieren.

Zum vollständigen Artikel geht es hier:

http://www.deutschlandfunk.de/jugendschutz-im-netz-die-gefahr-aus-der-app.2907.de.html?dram:article_id=392107