Jugendgefährdungs­tatbestände

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Jugendgefährdungstatbestände

Was wird indiziert?

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Träger- und Telemedien, die geeignet sind, die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen oder ihre Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu gefährden, sind von der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) in eine Liste jugendgefährdender Medien aufzunehmen (§ 18 Abs. 1 S. 1 Jugendschutzgesetz).

Gesetzlich geregelte Fallgruppen

Das Jugendschutzgesetz benennt diverse Tatbestände, die eine Jugendgefährdung begründen, darunter verrohende Gewaltdarstellungen oder das Anreizen zum Rassenhass.

Schwere Jugendgefährdung

Das Jugendschutzgesetz benennt bestimmte Straftatbestände (u.a. Volksverhetzung) und weitere Inhalte (u.a. Kriegsverherrlichung) als schwer jugendgefährdend. Für diese Inhalte gelten automatisch die Indizierungsfolgen.

Weitere Fallgruppen

Die Spruchpraxis der BPjM hat weitere Tatbestände der Jugendgefährdung entwickelt, darunter die Verherrlichung des Nationalsozialismus oder die Diskriminierung von Menschen.