Titelbild der Rubrik: Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien

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Beispiel für eine realistische Darstellung von Tötungsvorgängen in modernen Ego-Shootern

Schon im Jahre 2004 wurde ein Ego-Shooter, "Far Cry" (Demo), im Rahmen eines Indizierungsverfahrens wie folgt beschrieben: "Die menschlichen Gegner werden, der hohen Leistungsfähigkeit der Grafikengine entsprechend, sehr lebensnah dargestellt und animiert. Wird eine solche Gegnerfigur beschossen, berechnet das Spiel scheinbar auf das Polygon genau, wo die Kugel einschlägt, und erstellt eine Schadenstextur an der exakten Trefferstelle. Es entstehen neben den obligatorischen Blutspritzern blutrote Einschusslöcher, die je nach benutzter Waffe und Eintrittswinkel unterschiedlich groß ausfallen können und unter Umständen gar freiliegendes Muskelgewebe zu zeigen scheinen. Getötete Gegner bluten langsam aus und bilden dabei ausgedehnte Blutlachen oder, wenn das Opfer im Wasser treibt, regelrechte "Wolken" blutroten Wassers.  ...  Die erschossenen Gegner [fallen] im Spiel nicht einfach in einer vorberechneten Sterbeanimation um. Vielmehr verhält sich die Leiche der getöteten Spielfigur so, wie es wohl von einem echten Körper in der gegebenen Situation zu erwarten wäre. Wird ein Gegner etwa von vorne durch einen Kopfschuss getötet, reißt die Wucht der Kugel den Kopf nach hinten, woraufhin der Rest des Körpers mitgerissen wird. Erfolgt der tödliche Treffer in den Bauch, sackt die Spielfigur in sich zusammen, trifft man die Beine, kippt der Gegner vornüber..."

[Computer- und Konsolenspiele: Jugendgefährdung]