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Rechtsfolgen der Indizierung bei Telemedien

Hat die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien (BPjM) ein Telemedium indiziert, so erfolgt die Aufnahme in die nicht-öffentlichen Teile der Liste jugendgefährdender Medien. Die Listen der indizierten Telemedien werden unabhängig davon, ob sich ein Telemedium in Liste C oder D befindet, in erster Linie der KJM zur Verfügung gestellt. Über das weitere Vorgehen entscheidet ausschließlich die KJM.

Eine Ausnahme bildet nach dem Gesetz die Liste solcher Telemedien, die von einem Anbieter ins Netz gestellt wurden, dessen Firmensitz sich im Ausland befindet. Diese Liste hat die Bundesprüfstelle den im Bereich der Telemedien anerkannten Einrichtungen der Selbstkontrolle zum Zweck der Aufnahme in nutzerautonome Filterprogramme mitzuteilen.

Ist ein Telemedium indiziert oder soll ein als Trägermedium indizierter Inhalt über das Internet als Telemedium verbreitet werden, so ergeben sich gesetzliche Verbreitungs- und Werbeverbote und -beschränkungen nach dem Jugendmedienschutz-Staatsvertrag (JMStV), die bei Nichtbeachtung Konsequenzen und Sanktionen zur Folge haben.

Zu den Rechtsfolgen der Indizierung bei Telemedien finden Sie nachfolgend weiterführende Informationen.