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Bundeswettbewerb Informatik
Der "Bundeswettbewerb Informatik" wurde 1980 von der Gesellschaft für Informatik e.V. auf Initiative von Prof. Dr. Volker Claus ins Leben gerufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, Interesse an der Informatik zu wecken und zu intensiver Beschäftigung mit ihren Inhalten und Methoden sowie den Perspektiven ihrer Anwendung anzuregen.
Der Wettbewerb gehört zu den bundesweiten Schülerwettbewerben, die von den Kultusministern der Länder unterstützt werden. Er beginnt und endet im September, dauert etwa ein Jahr und besteht aus drei Runden. Er richtet sich an Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr, die sich noch in der Ausbildung an einer deutschen Schule befinden.
Jeder Teilnehmer der ersten Runde erhält eine Urkunde für die Teilnahme bzw. die erfolgreiche Teilnahme bei richtiger Lösung von wenigstens drei der gestellten Aufgaben. Die Erfolgreiche Teilnahme berechtigt zum Eintritt in die zweite Runde.
Auch für die Teilnehmer der zweiten Runde gibt es Urkunden. Vor allem aber werden die etwa 30 Besten der zweiten Runde zur dritten Runde (Endrunde) eingeladen.
In der dritten Runde werden 5-7 Bundessieger ermittelt und 5-7 Preisträger. Die Bundessieger werden in der Regel ohne besonderes Aufnahmeverfahren in die Studienstiftung des deutschen Volkes aufgenommen.
Zusätzlich werden Geldpreise (derzeit für Bundessieger 750 Euro, für Preisträger 500 Euro, für die Gewinner weiterer Sonderpreise 240 Euro) und Sachpreise vergeben. Außerdem vergibt das Bundesministerium für Bildung und Forschung derzeit einen Sonderpreis, mit dem ein mehrwöchiger Aufenthalt an einer Hochschule oder einer Sommerschule im Ausland verbunden ist.
Finanzielle Mittel zur Durchführung des Wettbewerbs werden zum größten Teil vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) zur Verfügung gestellt.
Weitere Beiträge leisten die Träger des Wettbewerbs, Gesellschaft für Informatik e.V. und Fraunhofer-Gruppe Informations- und Kommunikationstechnik.


