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"Ich bin ich" - Wie Jugendliche "zwischen zwei Kulturen" deutschen Alltag erleben
"Die haben mich gleich abgestempelt!" das ist eine Erfahrung, die viele junge Menschen teilen, die als Angehörige einer "anderen" Kultur identifiziert werden.
Alltäglichen Diskriminierungen sind insbesondere junge Afrodeutsche ausgesetzt. Weil ihr "Anderssein" auf den ersten Blick ins Auge fällt und weil gegenüber Menschen afrikanischer Abstammung besonders tief sitzende Vorurteile "weiterleben", die auf einem völlig veralteten und unzureichenden Bild der afrikanischen Kultur basieren.
Was ist das für ein Gefühl, wenn man wegen seinem Aussehen, seiner Art zu Reden und zu Denken angegriffen oder lächerlich gemacht wird?
Im "Exil-Club" melden sich Jugendliche ganz unterschiedlicher Herkunft in Interviews und Videoproduktionen zu Wort. In persönlichen Statements berichten sie von ihrem Alltag in Deutschland, ihren Wünschen und Lebensvorstellungen.
Wer will, kann sich auch über die Hintergründe von Migration - von der Antike bis heute - informieren. Andere Menschen und andere Kulturen kennen zu lernen ist spannendund gerade in Zeiten der globalen Vernetzung unerlässlich!
Rassismus wird in der Öffentlichkeit meist nur dann wahrgenommen, wenn er sich in seinen extremen gewalttätigen Formen äußert. Alltägliche und subtile (versteckte) Äußerungsformen von Rassismus werden hingegen häufig auch von Menschen benutzt, die keine rassistischen Absichten haben.
In dem die Jugendlichen offen erzählen, wo sie sich diskriminiert und verletzt fühlen, helfen sie uns, auch solche unabsichtlichen Formen der Abwertung und Ausgrenzung zu vermeiden.
Exil-Club ist ein Projekt von Schulen ans Netz e.V., einer Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Deutschen Telekom AG.


