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Kann "Porno-Rap" Kinder und Jugendliche gefährden?
Bei vielen Texten können Eltern schon am Namen des Interpreten und am Titel erkennen, dass die Bundesprüfstelle sich damit befasst: Frauenarzt "Porno Party", Bushido "Staatsfeind Nr. 1", Sido "Sido und die Drogen", MOK "Fick MOR", Mr. Long "Fick deine Mutter du Bastard", King Orgasmus One "Fick mich … und halt Dein Maul!" oder "OrgiAnal Arschgeil".
Das 12er-Gremium der Bundesprüfstelle, das gesellschaftlich relevante Gruppen repräsentiert, wägt zwischen den Grundrechten Kunstfreiheit, freier Entfaltung der Persönlichkeit und Pressefreiheit einerseits und dem Schutz der Jugend andererseits ab.
"Porno-Rap" oder "Berliner Hardcore-Rap" beschäftigt mit seiner Fäkalsprache nicht nur Eltern und die Bundesprüfstelle, sondern auch die auf die Entwicklung von Jugendlichen bezogene Wissenschaft. Der Vizepräsident des Berufsverbandes deutscher Psychologinnen und Psychologen, Lazlo Pota, nennt Gründe, wann Texte jugendgefährdend sind:
- Verrohung weiter Bereiche des Lebens, sowohl der Sprache als auch der Umgang der Jugendlichen miteinander.
- Wenn Jugendliche Fäkalsprache benutzen, die Gewalt verherrlicht, dann bereitet das die Verrohung im Verhalten vor. Der Schritt vom Sprechen zum Tun ist sehr klein.
Außerdem rät er den Eltern, dass sie
- genau darauf achten, welches Vokabular ihre Kinder benutzen.
- sich auch mit deren Musik beschäftigen. Musik hatte schon immer eine große Wirkung auf Heranwachsende.
- nicht feige sind - sie müssen die Auseinandersetzung mit ihren Kindern über Gewalt verherrlichende Texte suchen und führen.[1]
Der Konsum von einfacher Pornografie hat Auswirkung auf das Geschlechterrollenbild, die Verbreitung von Pornografie senkt die Hemmschwellen. Viele Jugendliche halten sexistische Anmache mittlerweile für normal und glauben, sie müssten darauf cool reagieren. Das macht es für potentielle Gewalttäter leichter, ihre Opfer und ihre Ziele zu erreichen. Im frühen Alter gewöhnen sich Jugendliche dadurch an sexuelle Übergriffe: Mädchen daran, dass sie von jedem Beliebigen befummelt und begrapscht werden; Jungen daran, dass sie begrapschen dürfen.
Diese Rollenverteilung ist in Verbindung mit den sie verstärkenden Gruppenmechanismen ein fruchtbarer Nährboden, auf dem sich Jugendliche zu zukünftigen Gewalttätern von morgen entwickeln können. In früher Jugend lernen sie, dass Regeln zu verletzen völlig in Ordnung ist. Die Pädagogin Ursula Enders vom Verein Zartbitter in Köln warnt: "Einige Jugendliche, die nachher massive Täter sind, steigen genau über diese Gruppensituation in die Karriere ein. Gelingt es uns, am Anfang dieser Karriere, gerade bei den Acht- bis Zwölfjährigen, andere Normen zu etablieren, so können wir viele davor bewahren, langfristig gewalttätig zu werden."[2]
Hip-Hop-Musik wirkt, ob als Text oder verstärkt über Video. Den Einfluss von Musikvideos auf die Geschlechterrollenwahrnehmung können auch Frable, Johnson und Kellman in ihrer Studie zur Wirkung von Pornografie nachweisen. Die AutorInnen untersuchen, inwiefern die Rezeption von Musikvideos mit romantischem, sexuellem oder gewalttätigem Inhalt die Wahrnehmung von Unterschieden oder Gemeinsamkeiten zwischen den Geschlechtern von männlichen Jugendlichen, die viel bzw. wenig Pornografie konsumieren, beeinflusst. "Die Fragebogenerhebung mit quantitativ-statistischer Auswertung ergab, dass junge Männer, die viel Pornographie konsumieren, sich nach der Rezeption von sexuellen oder gewalttätigen Musikvideos stärker auf Unterschiede zwischen Frauen und Männern beziehen, nach der Rezeption von romantischen Videos stärker auf die Gemeinsamkeiten.
Allgemein und unabhängig von den Videos werden von den (männlichen) Pornographiekonsumenten Frauen sexualisierter wahrgenommen."[3]
Weitere Weblinks:
Für selbstbestimmte Sexualität:http://www.profamilia.de/topic/
Kontakt- und Informationsstelle gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und Jungen: http://www.zartbitter.de/
Ist "Porno-Rap" nicht nur ein Abbild bestimmter Teile der Gesellschaft?
"Gerade die derbsten Raps verkaufen sich blendend, (...) Unter dem Deckmantel von Hip-Hop-Kultur lässt sich Pornographie an ein ganz neues Publikum verkaufen. 'Wir haben jahrelang Sex benutzt, um Musik zu verkaufen', sagt Camille Evans, die Herausgeberin des Porno-Rap-Magazins 'Fish'n Grits'. 'Nun benutzen wir die Musik, um Sex zu verkaufen.'"[4]
Als Migrantenkind aus dem Märkischen Viertel in eine Wunschwelt zu entfliehen und mit Straßenkreuzer, Bikinimädchen, coolen Drinks am Strand entlangzufahren - das ist die Vorstellung von Party, Karneval, Urlaub. Ein scheinbarer Freiraum mit Drogen und Pornografie wird vorgegaukelt. "Pornografische Provokationen und textliche Freiräume, die Karneval und Comedy gerade für sexistische Äußerungen bieten, seien" - so Elflein, "ein wunderbares Argument, um die im HipHop so wichtige Transformation gewalttätiger Auseinandersetzungen auf eine künstlerische Ebene mittels der Battle zu betonen und Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen."[5] Stimmt das?
Das Gegenteil ist der Fall: Pornografie und vielfältige Sexualpraktiken Erwachsener sind das Eine; der Inhalt von "Porno-Rap" ist Kopie amerikanischer Vorbilder, daher nicht authentisch und zudem jugendgefährdend, denn es bleibt nicht bei vorgeblichen Transformation. Hip-Hop wird von 12- bis 14-Jährigen konsumiert. Da sind Beteuerungen wie die von Sido hilflos, er produziere seine Songs und Videos für Erwachsene und könne nichts dafür, dass Kinder diese auch sehen. Gerade sie sind die Zielgruppe und um sie zu schützen gibt es im Bereich der Tonträger Indizierungen.
"Porno-Rap" wirkt desorientierend in einer Entwicklungsphase, in der Jugendliche auf der Suche nach sexueller Orientierung sind. Die selbstverständliche Verbindung von Sexualität und Gewalt ist besonders jugendgefährdend, die Aufforderung zur Nachahmung steigert die Jugendgefährdung noch. Gleiches gilt, wenn ein Medium frauendiskriminierende Praktiken anpreist, sadistische Vorgehensweisen als luststeigernd propagiert oder es Vergewaltigung als Lusterlebnis darstellt.
Sexualität ist sowohl sozial geformt als auch individuell kultiviert. Sie zeigt sich - je nach Alter, Geschlecht, sexueller Orientierung und gesellschaftlichem Umfeld - in einer Vielfalt von sexuellen Lebens- und Ausdrucksformen, die neben- und nacheinander gelebt werden können. Jugendliche und Erwachsene werden dadurch im Verlauf ihres Lebens immer wieder zu erneuter bewusster Entscheidung für eine sexuelle Lebensform herausgefordert.
Aufgabe der Sexualpädagogik und damit Erziehungsziel ist es, Jugendliche auf ihrem Weg zu sexueller Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit zu begleiten und zu unterstützen. Sexualpädagogik soll Orientierung geben, ohne zu reglementieren, und Perspektiven aufzeigen, ohne zu indoktrinieren. Sie bietet den Heranwachsenden Lernmöglichkeiten zur Entwicklung der Kompetenzen, die die Grundlage sexueller Mündigkeit bilden, d. h. die Thematisierung von Werten und Normvorstellungen innerhalb der Gesellschaft. Dazu zählen u.a. Gefühle, Liebe, Erotik, sexuelle Selbstbestimmung, Partnerschaft und Geschlechterrollen.
"Man kann die Auswirkungen, die permanenter Pornokonsum vor allem in der Unterschicht hat, überhaupt nicht überschätzen", sagt Pornografieforscher Jakob Pastötter. Die Ästhetik, die Sprache, das Verhalten in Pornofilmen - "das alles entwickelt sich zu Rollenvorbildern für die, denen die Vorbilder abhanden gekommen sind."[6]
Die These, dass "Porno-Rap" nur die Lebenssituation bestimmter Teile der Gesellschaft abbildet, mag zutreffen. Und es trifft auch zu, dass "Porno-Rap" die Pornografisierung von Teilen der Gesellschaft beschleunigen kann.
"Porno-Rap", in dem Frauen als "Nutten", "Huren", "Schlampen" bezeichnet werden; in dem Homosexuelle "kein Leben verdient haben", daher Jugendlichen nicht zugänglich zu machen, heißt: Dem Gewöhnungseffekt der Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen frühzeitig gegenzusteuern, Lusterlebnis und Gewalt zu trennen und einer gefühlsbejahenden Sexualerziehung den Weg zu bereiten.
Ist Hip-Hop grundsätzlich frauenfeindlich?
"'Für 'ne Frau rappst du ganz gut' - Positionen von Frauen im deutschsprachigen Rap", so ist die wissenschaftliche Arbeit von Angelika Baier, Universität Wien überschrieben. Wenn "der 'schwarze', männliche Rapper der Prototyp des Künstlers im HipHop ist, gehören Frauen dann zum Bereich des konstitutiven Außen?"[7] Nach Klein/Friedrich ist Hip-Hop eine "patriarchal organisierte, männlich dominierte und sexistische Kulturpraxis, gekennzeichnet dadurch, dass primär zwischen Mann und Nicht-Mann unterschieden und Weiblichkeit als Projektionsfläche für männliche Phantasien begriffen wird."[8]
Typisch ist der Begriff der so genannten "bitch"[9], ein Begriff, der ursprünglich von Seiten männlicher Rapper benutzt wurde, um Frauen in den Texten auf abwertende Weise anzusprechen; im Gangsta-Rap wird das Wort oft überhaupt als Synonym für "Frau" verwendet. Das hat jedoch nicht dazu geführt, dass sich Mädchen und Frauen von der Hip-Hop-Szene abwenden. Für sie - so scheint es - dominiert der Wert dieser Jugendkultur zur Abgrenzung gegen die Erwachsenenwelt mit Protest und Provokation.
"Jedoch kam es in der HipHop-Szene zu einer Rekontextualisierung dieses Begriffes, indem weibliche Rapperinnen, allen voran Roxanne Shanté, sich diesen Begriff zur Selbstbenennung aneigneten: Durch die Aneignung des diskriminierenden Wortes wird es aus seinem ursprünglichen Kontext genommen, in einen neuen eingesetzt und verliert somit die Bedeutung eines Schimpfwortes, zumindest in diesem bestimmten Umfeld."[10]- aber nicht bei den minderjährigen Konsumenten.
"Porno- oder Gangsta-Rap" sind nur zwei Fassetten einer die Realität widerspiegelnden und verändernden Jugendkultur. Hip-Hop bedeutet nicht nur Provokation, sondern auch Entspannung, Genuss, Spaß und Leidenschaft. „Die Kräfte, die hier Eingang finden, sind widersprüchlich, ob sie nun politisch und widerständisch oder konservativ und reaktionär sind.[11] Hip-Hop bedeutet für Frauen und Männer einen Rahmen für Identitätsbildung, Rettungsanker, Ort der Auseinandersetzung und Heimat in einer globalisierten Kultur.
Von deutschsprachigen Rapperinnen wird Sexualität hauptsächlich im Zusammenhang mit Liebesbeziehungen thematisiert: Mieze Medusa "Ruhepuls", Fiva MC "Alleine gehen", Nina "Dein Song", Meli "Du und ich". Bei Cora E. "Zeig es mir", werden schon fast wie in Schlagertexten sehr traditionelle Frauenrollen aufgegriffen:
"Ich rühr mich nicht, denn ich weiß, Du entführst mich An die Côte d’Azur und kürst mich zur Prinzessin von Monaco Ich im Abendkleid und Du im Sakko (...) Als Gentleman machst mich zu Deiner First Lady (...)."[12]
Lady "Bitch" Ray dagegen nennt sich nicht nur so, sondern verbreitet ihre Texte der "vaginalen Selbstbestimmung" wie "Deutsche Schwänze" bisher im Internet.[13]
In einer vorsichtigen Zusammenfassung stellt A. Baier fest, "dass es den Rapperinnen trotz kritischer Momente nicht um eine Auflösung des bipolaren Modells von männlich-weiblich geht, oder dass das Konzept der heterosexuellen Liebe an sich hinterfragt wird. Dennoch gibt es Ansätze im Sinne des klassischen Feminismus, dass das Weibliche als dem Männlichen gleichwertig verteidigt wird …".[14]
"Ey, oh, mein Name - NINA - MC meine Ambition
Ich hab das Rapfieber trotz doppel X-Chromosom
Ich flowe so wie sie ich nehm den lautesten die Show weg, ey,
Hat noch irgendjemand was gegen Frauenrap"[15]
Jugendgefährdung durch verrohende Wirkung
Roberts u.a. kamen 1998 "zu dem Schluss, dass durch Musik hervorgerufene negative Emotionen das Risikoverhalten der Rezipienten erhöhen können."[16] Mögliche negative Wirkungen violenter Musiktexte lassen sich belegen. "Die Gruppe der Deprivierten zeichnet sich im Kollektiv der befragten Jugendlichen dadurch aus, dass sie fast durchgängig in allen Bereichen der rezeptiven und interaktiven Mediennutzung - mit Ausnahme der Rezeption audiovisueller Medien - unterdurchschnittliche Kennwerte aufweist."[17] Passiver Medienkonsum und nonverbale Kommunikation dominieren.
Das Verhalten dieser Jugendlichen ist in hohem Maße defizitär, sie fallen aus der Schulbildung heraus. Die Eon kommunikativer Strukturen wird durch die universelle Ersatzsprache Gewalt kompensiert. "Erosionsonsbetroffene Jugendliche schließen sich Jugendkulturen an, weil sie in einer kolonialisierten Lebenswelt nach 'Auffanglebenswelten' suchen. Diese versorgen ihre Mitglieder mit Deutungen und Interpretationen, sie definieren sich über einen wenn auch noch so rudimentären Kanon an Werten und Normen, an dem die einzelnen ihr Verhalten orientieren können, und stiften Interaktionskontexte, in denen es den Jugendlichen gelingt, ihre Identität zu behaupten."[18]
Die Entstehung gewalttätiger Jugendkulturen ist damit ein besonders sinnfälliges Symptom der Erosion kommunikativer Strukturen. Wenn sich Hip-Hop auch sprachlich inszeniert, ist es wortwörtlich die Sprache der Gewalt: Kyng Dent "Mörder Muzikk", Rako "Mentaler Kriegszustand", DJ Manny Marc "Verbrechen lohnt sich", Uzi & Blokkmonsta "1. Mai Steinschlag".
Verrohend wirkende Medien sind solche, die geeignet sind, auf Kinder und Jugendliche durch Wecken und Fördern von Sadismus und Gewalttätigkeit, Hinterlist und gemeiner Schadenfreude einen verrohenden Einfluss auszuüben. (Nikles, Roll, Spürck, Umbach; Jugendschutzrecht; § 18 Rdnr. 5). Elemente sind u.a. eine brutale Schilderung der Gewalt, das Leiden der Opfer wird ausgeblendet, Opfer werden als minderwertig dargestellt, andere Individuen werden nicht geachtet. Die Wirkung der Rezeption gewalthaltiger Medien ist wiederholt Gegenstand der Forschung.
In einer frühen Studie von Greeson und Williams, 1986 billigten Jugendliche "nach der Rezeption von gewalthaltigen und sexistischen Musikvideos die dargestellten Inhalte eher als wenn sie neutrale Videos gezeigt bekamen"[19]. Nach der Studie von Hansen und Hansen, 2000 "kann das häufige Aktivieren dieser Schemata durch Musikvideos sogar stabile Einstellungen und Verhaltensmuster zur Folge haben."[20]
Töten mit Waffen ist auf der 2007 indizierten CD von Mahatma Hitler "Mahatma Hitler - Greatest Hitz" allein bei sechs Liedern das Thema. Die Wiederholung entspricht dem Einüben und der Gewöhnung von Gewalt nach der Lerntheorie. Die jugendgefährdende Wirkung durch Verrohung ist hier evident.
In einer Reihe von fünf Experimenten haben sich auch Anderson, Carnagey und Eubanks mit den Auswirkungen violenter Liedertexte befasst: "Es stellte sich heraus, dass gewalthaltige Texte zu mehr gewalthaltigen Kognitionen führten als nicht violente."[21] Neumann-Braun/Mikos führen weitere Forschungsarbeiten zur Gewaltrezeption an, u.a. zur Frage, ob violente Liedtexte durch entsprechende visuelle Darstellungen in Musikvideos stärkere Wirkung nach sich ziehen. In ihrer Inhaltsanalyse zu Gewaltdarstellung in verschiedenen Musiksendern und in Bezug zu verschiedenen Musikgenres stellen Smith und Boyson 2002 fest: "Die Videos bestimmter Musikrichtungen, wie Gangsta-Rap und Rock stellen damit ein größeres Gefährdungspotential dar."[22] In der Diskussion ihrer Ergebnisse beziehen sich die AutorInnen auf die Theorie sozialen Lernens: "Together these findings suggest that White viewers are most at risk for learning aggression from attractive White initiators of violence in rock videos. Further, rock videos share a few similarities with rap videos in the presentation of aggression. Both genres are likely to feature justified acts of aggression that go punished, which heightens the risk of learning."[23]
In einer umfassenden Befragung von über 4000 SchülerInnen zu ihrer Mediennutzung kommt Bofinger 2001 zu Ergebnissen, die mit den oben genannten genrespezifischen Zusammenhängen zur Aggression korrespondieren. "In der Studie wird auf die Affinität zu musikalischen Subkulturen eingegangen, vor allem in Beziehung zum Gewaltverständnis der befragten Jugendlichen. SchülerInnen, deren Gewaltverständnis erst bei schweren körperlichen Formen begann, gehörten überdurchschnittlich häufig zur Szene der Raver, der Techno-Fans, der Hardrocker und Punker. SchülerInnen, die Anhängerinnen traditioneller Unterhaltungsmusik (Jazz, Beat, Rock'n'Roll) oder konservativer Musik (Klassik, Schlager, Volksmusik) sind, hatten ein sensibleres Gewaltverständnis."[24]
[1] Pota, Lazlo, Vizepräsident des Berufsverbandes deutscher Psychologinnen und Psychologen, in: Stern 6/2007
[2] Porno statt Aufklärung SWR3 report http://www1.swr3.de/info/magazin/pornoreport/teil5.html(aufgesucht am 09.5.08)
[3] Neumann-Braun, Klaus/Mikos, Lothar. Musikvideos und ihre Wirkungen auf ZuschauerInnen. S. 11
[4] Fischer, Jonathan, Macht der Macker - Wie sich die Pornographie im Hip-Hop ausbreitet. Neue Zürcher Zeitung 22. 2007
[5] ebenda Elflein, Dietmar: Aggro Berlin: 100 Prozent deutscher HipHop, in: Journal der Jugendkulturen 12/2007. S. 19
[6] Stern 6/2007
[7] Baier, Angelika: "Für 'ne Frau rappst du ganz gut" - Positionen von Frauen im deutschsprachigen Rap, in: Internet-Zeitschrift für Kulturwissenschaften Nr. 16, August 2006 http://www.inst.at/trans/16Nr/05_8/baier16.htm (aufgesucht am 05.5.08)
[8] Klein/Friedrich, 2003, S.206
[9] vgl. Glowania/Heil, 1995, S.103
[10] Baier, Angelika, ebenda S. 4
[11] Grossberg, Lawrence. Zur Verortung der Populärkultur, S. 224
[12] Cora E.: Zeig es mir. Auf: Corage
[13] Fromme, Claudia. Schläge unter die Gürtellinie, in: SZ 15.4.2008
[14] Baier, Angelika, ebenda S. 8
[15] Nina CD Doppel X Chromosom 2001
[16] Kunczik M./Zipfel A. Medien und Gewalt. Wirkungen von Gewalt in der Musik, S. 247
[17] Treumann K.P. u.a. Medienhandeln Jugendlicher - Mediennutzung und Medienkompetenz. Bielefelder Medienkompetenzmodell. Wiesbaden 2007. S. 204
[18] Schäfer-Vogel G. Gewalttätige Jugendkulturen - Symptom der Erosion kommunikativer Strukturen. Freiburg 2007. S. 547
[19] Schramm H. Musikrezeption und Radionutzung, in: Mangold R./Vorderer P./Bente G. Lehrbuch der Medienpsychologie Göttingen 2004 S. 456
[20] Vgl. Hansen, Christine H./Hansen, Ronald D. Music and Music Videos. London 2000
[21] Kunczik M./Zipfel A. Medien und Gewalt. Wirkungen von Gewalt in der Musik, S. 248
[22] Klaus Neumann-Braun, Lothar Mikos. Musikvideos und ihre Wirkungen auf ZuschauerInnen in: http://www.mediaculture-online.de/fileadmin/bibliothek/neumann-braun_mikos_wirkungen/neumann-braun_mikos_wirkungen.pdf (aufgesucht am 08.5.08)
[23] Smith, S. L./Boyson, A. R. Violence in Music Videos. Examining the Prevalence and Context of Physical Aggression. In: Journal of Communication 2002 52/1, S. 80
[24] Neumann-Braun, Klaus; Mikos, Lothar ebenda


