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Titelbild der Rubrik: Jugendmedienschutz: Medienerziehung

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Stichwort „Web 2.0“: Das Internet ist interaktiv

Das Internet als Informationsangebot
Bilder von der Feier zum Schuljubiläum, Kochrezepte aus Afrika, wissenschaftliche Beiträge zur Geschichte des Rock´n Roll und Vorschläge, wie der lokale Fußballverein aus der Krise geführt werden kann: Solche und unzählig viele andere Informationen aus der ganzen Welt können seit den 1990er Jahren auch Privatleute problemlos zu Hause abrufen. Dies ermöglicht eine damals neue, auch für Laien einfach zu bedienende Technologie: Der Internet-Browser. Mit Hilfe des Browsers kann der Nutzer am heimischen PC mittels HTML (Hypertext Markup Language) und anderer Scriptsprachen erstellte, durch „Links“ miteinander verbundene Webseiten aufrufen. Wer allerdings in den 90er Jahren selbst Informationen im Internet anderen Nutzern zugänglich machen wollte, benötigte noch die Kenntnis von Scriptssprachen wie HTML.

Das Internet als Angebot, eigene Beiträge zu verbreiten
Heute ermöglicht es moderne Technologie auch technisch nicht versierten Internetnutzern Fotos, Kochrezepte, wissenschaftlichen Beiträge und Vorschläge ins Netz zu stellen. Eine dynamische Veränderung von Webinhalten ist nunmehr grundsätzlich jedem möglich, der einen Internetanschluss besitzt. Die Grenzen zwischen Internet-Nutzer und -Gestalter verschwimmen. Das Internet ist interaktiv geworden. Es hat sich zum „Web 2.0“ weiter entwickelt.

Das Internet als Kommunikationsplattform
Kommunikation ist ein zentrale Nutzungsmotiv der Web 2.0-Angebote im Internet: Nutzerinnen und Nutzer können sich selbst mit Bildern, Tönen, Beschreibungen und Meinungen darstellen, aber auch auf Darstellungen und Äußerungen von anderen reagieren. 47 % der Internetnutzung von Jugendlichen dient der Kommunikation. Damit wird das Internet weit häufiger für die Kontaktaufnahme und –pflege genutzt als für Unterhaltung (22%), Spiele (18%) und Information (14%) (vgl. JIM-Studie 2009). Neben Chats (Instant Messaging, Web-Chats) und E-Mails werden vor allem „Online-Communities“ („Soziale Netzwerke“) für die Kommunikation genutzt.

Welche interaktiven Angebote werden unter dem Begriff „Web 2.0“ zusammen gefasst?
Als interaktive Angebote, die unter dem Begriff "Web 2.0" zusammengefastt werden sind vor allem folgende zu nennen:

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