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Fernsehen: Frühstens ab drei Jahren für Kinder geeignet!

Mit der Entwicklung des Baby-TV soll die bisher noch wenig bediente "Zielgruppe" der 0 bis 3 Jährigen versorgt werden. Eltern wird von den Befürwortern des Baby-Fernsehens die Illusion vermittelt, dass Fernsehen für ihre Kleinkinder förderlich sei und sie ihre Kinder beruhigt vor den Fernseher setzen können.

Der Motor der Entwicklung von kleinen Kindern ist ihre mit allen Sinnen erfolgende Weltaneignung durch Sehen, Hören, Tasten, Begreifen, Schmecken und Ausprobieren und die Kommunikation mit Bezugspersonen. Diese Entwicklungsimpulse kann Fernsehen kleinen Kindern nicht ansatzweise bieten.

Kinder können ab dem dritten bis vierten Lebensjahr behutsam an Film und Fernsehen herangeführt werden. Wenn Sie Ihr Kind erst mit Beginn seiner Grundschulzeit fernsehen lassen wollen, ist dies nicht mit Nachteilen für seine Entwicklung verbunden. Spätestens dann aber werden generelle Film- und Fernsehverbote wie auch Verbote der Nutzung anderer Medien fragwürdig, da der Erwerb von Medienkompetenz wichtige persönliche und berufliche Entwicklungsmöglichkeiten eröffnet und unverzichtbar für ein Leben in einer modernen Informationsgesellschaft ist.

Während in der Vorschulzeit (3-6 Jahre) der Fernsehkonsum eine halbe Sunde am Tag in der Regel nicht übersteigen sollte, ist später schrittweise eine höhere Fernsehnutzungsdauer durchaus zu vertreten. Allerdings sollte berücksichtigt werden, wie viel Zeit die/der Heranwachsende mit anderen Medien (Computerspiele) verbringt.

[Film und Fernsehen: Chancen & Risiken]





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