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Titelbild der Rubrik: Jugendmedienschutz: Medienerziehung

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Eltern-Informationsabende fördern die (Medien-)Erziehung in der Familie

Hier finden Eltern und andere Erziehende Antworten auf die Frage, inwieweit ihnen Eltern-Informationsabende helfen können, die Chancen der Mediennutzung für ihre Kinder mit ihrem Schutz vor medialen Gefährdungen in Einklang zu bringen oder auf andere Fragen zur (Medien)Erziehung ihrer Kinder eine Antwort zu finden.

  • Viele Familien – viele (Medien)Erziehungsfragen
    • Die Sorge, mit einem (Medien)Erziehungsproblem allein dazustehen und dies vor Elternvertretern, Lehrerinnen oder Lehrern einzugestehen, kann Eltern davon abhalten, einen Elternabend zum betreffenden Thema vorzuschlagen. Themenabende zeigen aber immer wieder, dass Fragen zur (Medien)Erziehung viele Familien betreffen und nicht nur Problem einer einzelnen Familie sind. Beispiele dafür sind der kindgerechte Umgang mit Fernsehen und Internet oder das weit verbreitete Mobbing an Schulen und darüber hinaus das Cyber Mobbing.

  • Fachkräfte für Elternabende unterstützen Eltern und pädagogisch Tätige
    • Qualifizierte Fachleute geben an Elternabenden Informationen über die Chancen und Risiken der Mediennutzung, konkrete Hilfestellungen und Tipps zum Umgang mit medialen Problemen und Gefahren und beantworten vor allem Fragen zu Medien und zur Medienerziehung, die Eltern zurzeit beschäftigen. Beispiel: Da der Fernseher das selbstverständlichste und meistgenutzte Medium in Familien ist, stellt sich für einen Themenabend die Frage, welchen positiven oder negativen Einfluss das Fernsehen auf die kindliche Entwicklung haben kann. Die Erkenntnis aus dem Themenabend kann dann sein, dass Fernsehen in der Familie so eingesetzt wird, dass es die Entwicklung von Kindern fördert oder ihr zumindest nicht schadet. Fachleute versuchen aber auch, ein Einverständnis in der Elternschaft zu wichtigen Fragen der (Medien)Erziehung herzustellen.

  • Themenabende organisieren – je früher, desto besser
    • Eltern, die ein Kind bekommen, sind in der Regel bereit, Teile ihres Lebens umstellen, um den kindlichen Entwicklungsbedürfnissen gerecht zu werden. Dies betrifft auch ihren  Umgang mit Medien. Da Eltern aber nicht von vornherein die „Fachleute“ in der Erziehung ihrer Kinder sein können, sollten ihnen schon im Kita-Alter ihrer Kinder Themenabende zu wichtigen (Medien)Erziehungsfragen angeboten werden. Oder sie regen selbst in der Kita, bei ihrer Elternvertretung, Lehrerinnen oder Lehrern einen Themenabend an.

  • (Medien)Erziehungsprobleme gemeinsam lösen!
    • Ein gut geleiteter Themenabend kann Eltern helfen, gemeinsam Strategien zur Erziehung bzw. Medienerziehung ihrer Kinder zu entwickeln. Dies kann z. B. wichtig sein, wenn Eltern ihre Medienerziehung dadurch unterlaufen sehen, dass ihr Kind bei einem Freund mit hochproblematischen Internetinhalten konfrontiert wird oder dort Filme sieht, die für sein Alter nun wirklich nicht geeignet sind.

  • Anregung: Beteiligung von SchülerInnen an Elternveranstaltungen“
    • „Elterninformation“ ist die Erweiterung des Elternabends um Schülerinnen und Schüler. Bewährt sind Informationsnachmittage, auf denen Schülerinnen und Schüler einen Parcours mit Computerspielen aufbauen und den Eltern die Faszination, die Themenvielfalt und die positiven Lerneffekte der Spiele vorführen. Im Rahmen der Veranstaltung kommen Lehrkräfte und vor allem Eltern mit ihren Fragen und Befürchtungen (Zeit- und Suchtaspekt) ins Gespräch; gegenseitiges Verständnis und Vereinbarungen für den Alltag werden dadurch gefördert.