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Titelbild der Rubrik: Jugendmedienschutz: Medienerziehung

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Computer- und Konsolenspielnutzung von Kindern und Jugendlichen

Computerspiele zählen zu den häufigsten Anwendungen, die Kinder am Computer ausüben
13 Prozent der Kinder spielen jeden oder fast jeden Tag, 43 Prozent ein- bis mehrmals pro Woche, 14 Prozent seltener. Insgesamt spielen somit 70 Prozent aller Kinder zumindest selten am Computer. Damit zählen Computerspiele – alleine oder gemeinsam mit anderen gespielt – zu den häufigsten Anwendungen, die Kinder am Computer ausüben.  Dies stellt die KIM-Studie 2008 (externer Link). des Medienpädagogischen Forschungsverbundes Südwest (MPFS), die das Medienverhalten von 6 bis 13-Jährigen Kindern untersucht hat, fest. "Mit zunehmendem Alter der Kinder verfestigen sich Computerspiele immer stärker im Alltag. Während bei den 6- bis 7-Jährigen nur 8 Prozent zu den intensiven Spielern zählen, steigt dieser Wert bei den Ältesten auf 26 Prozent an“ (KIM-Studie 2008). Tragbare Konsolen werden eher von älteren Kindern genutzt.

Computerspiele gehören zum Alltag von Jugendlichen
Laut der JIM-Studie 2009 (externer Link) des MPFS nutzen 81 Prozent der Jugendlichen zwischen 13- und 19 Jahren zumindest hin und wieder einen Computer oder eine Konsole zum Spielen. 45 Prozent aller 12- bis 19-Jährigen nutzen täglich oder mehrmals pro Woche alleine oder mit anderen elektronisch Spiele – 22 Prozent der Mädchen und 67 Prozent der Jungen.

Computerspiele faszinieren offensichtlich Jungen weitaus stärker als Mädchen
Bei der Computerspielnutzung zeigen sich große geschlechtsspezifische Unterschiede. Mehr als doppelt so viele Jungen im Alter von 6 bis 13 Jahren (25 %) wie Mädchen (11 %) nutzen Computerspiele täglich.  Etwa die Hälfte der Jungen dieser Altersgruppe nutzt feste Konsolen mindestens einmal in der Woche – und damit sind es doppelt so viele wie ihre Altersgenossinnen. Auch im Jugendalter bleiben die Geschlechterunterschiede ausgeprägt. Während nur 7 Prozent aller männlichen Jugendlichen nie Computer-, Konsolen- und Internetspiele spielen, sind es immerhin 32 Prozent aller weiblichen Jugendliche. Computerspiele faszinieren offensichtlich Jungen weitaus stärker als Mädchen.

Große geschlechtsspezifische Unterschiede auch bei den Inhalten der Spiele
Auch die Inhalte der von Jungen bzw. Mädchen genutzten Computerspiele zeigen große geschlechtsspezifische Unterschiede: „Mädchen und junge Frauen begeistern sich vor allem für Strategie-, Geschicklichkeits- und Karaokespiele und finden zunehmend auch an Sportspielen mit der Wii-Konsole Gefallen. Jungen präferieren nach wie vor Shooter- und Actionspiele und können sich für Fußball oder Autorennen begeistern“ (JIM 2009).

"Die gemeinsame Nutzung onlinebasierter Spiele ist am stärksten im Alltag Jugendlicher verankert"
Richtet man den Blick auf diejenigen Spieler, die regelmäßig Computerspiele nutzen, dann zeigt sich, welche Form der Spiele die größte Alltagsrelevanz hat. „Die gemeinsame Nutzung onlinebasierter Spiele ist am stärksten im Alltag Jugendlicher verankert. Knapp die Hälfte der 12- bis 19-Jährigen, die überhaupt zusammen mit anderen Internetnutzern Online-Spiele spielen, tut dies mindestens mehrmals pro Woche, Jungen (58 %) zu einem sehr viel größeren Anteil als Mädchen (22 %). Etwas weniger verbreitet sind Spiele, die man alleine im Internet spielen kann, hier liegt der Anteil der regelmäßigen Nutzer bei 39 Prozent“ (JIM-Studie 2009). Onlinespiele prägen also die Welt des Computerspiels immer mehr.

[Computer- und Konsolenspiele: Chancen & Risiken]