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Titelbild der Rubrik: Jugendmedienschutz: Medienerziehung

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Wenn es schwer fällt, die Welt des Computerspiels zu verlassen ...

Sehr viele Menschen, die Spaß am Computerspielen haben, kennen das Gefühl: Jetzt ist gerade ein ganz ungünstiger Zeitpunkt aufzuhören! Ich muss erst einmal diese eine Aufgabe noch lösen! Und ehe man sich versieht, ist das Essen schon kalt, der Termin schon verpasst oder gar die Sonne schon aufgegangen.

Es fällt schwer, sich von einem Spiel zu lösen, in dem man gerade auf einer Erfolgswelle schwimmt. Dieses Phänomen ist eine der konkreten Folgen der Dynamik, die Computerspielen innewohnt und die als Frust-Flow-Spirale (Frust und Flow) beschrieben wird. Viele Spielerinnen und Spieler verbringen von dieser Dynamik getrieben ganze Wochenenden am Computer und riskieren Konflikte mit Eltern, in der Partnerbeziehung oder der eigenen Familie. Zwölf bis zwanzig Stunden oder mehr kann ein neues Spiel einen Spieler fesseln und so das Geschehen an einem Wochenende dominieren. Wenn dies hin und wieder geschieht, zeigt dies nur, dass sich die Spielerin oder der Spieler auf ein Spiel und seine Faszination eingelassen hat. Geschieht dies aber regelmäßig und dominiert Computerspielen die Freizeit, stellt sich zunehmend die Frage, ob die Erfolge im Computerspiel noch positive Ergänzungen der Erfahrungen im "real life" sind, oder ob sie Defizite im offline-Leben kompensieren. Dies zu beurteilen ist weder für die Betroffenen noch für ihre Angehörigen leicht. Vor allem ist es schwer zu erkennen, ob diese ausgedehnte Beschäftigung mit Computerspielen nur eine begrenzte Durchgangsphase von wenigen Wochen oder Monaten darstellt oder ob sie sich im Sinne einer langfristig wirksamen Verhaltensänderung manifestiert.

Die BPjM-Online-Broschüre "Zu viel Zeit am Bildschirm? Wenn die Faszination am Computerspielen Sorgen macht" beschäftigt sich mit Fragen rund um das Thema "extensive Computerspielnutzung":

"Zu viel Zeit am Bildschirm? Wenn die Faszination am Computerspielen Sorgen macht" (BPjM-Online-Broschüre)

  1. Muss ich mir Sorgen machen, weil mein Kind mehrere Stunden täglich am Computer spielt?
  2. Computerspielsucht: gibt’s das? Können Medien abhängig machen?
  3. Was macht Computerspielen so reizvoll und welche Computerspiele verführen häufiger zu einer zeitintensiven Nutzung als andere?
  4. Welche Bedeutung haben Online-Gemeinschaften (Clans und Gilden) für Computerspielerinnen und Computerspieler?
  5. Ist es problematisch, wenn mein Kind häufig gewalthaltige Spiele spielt?
  6. Wie kann die Gestaltung des Familienalltages dazu beitragen, dass eine Gefährdung  durch übermäßige Computerspielnutzung vermieden wird?
  7. Wie kann ich herausfinden, ob mein Kind Symptome von Medienabhängigkeit (Computerspielsucht) zeigt?
  8. Was sollte ich vermeiden, wenn mein Kind Anzeichen von „Computerspielsucht“ zeigt bzw. erhebliche Probleme mit der Nutzung von Medien hat?
  9. Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es erhebliche Probleme mit der Mediennutzung hat?
  10. Wie finde ich Beratungs- und Hilfsangebote, wenn mein Kind Symptome von Medienabhängigkeit (Internet-, Computerspielsucht) zeigt?

Fragen und Antworten können auf dieser Seite auch als PDF-Datei heruntergeladen werden (siehe rechte Spalte).

[Computer- und Konsolenspiele: Chancen & Risiken]