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Selbstzweckhafte, detaillierte Gewaltdarstellungen

Der Begriff der "Selbstzweckhaftigkeit" bedeutet, dass eine bestimmte Handlung nicht zur Erreichung eines bestimmten Zieles vorgenommen wird, sondern um ihrer selbst Willen.

Als stilistische Elemente einer detaillierten Darstellung kommen insoweit in erster Linie fokussierte Visualisierungen der Gewaltausübung, z.B. durch Nahaufnahmen sowie optische Effekte (Zeitlupe, „Bullet-Time“) in Betracht, welche dem Zuschauer die Möglichkeit der genauen Kenntnisnahme von Einzelheiten der Gewaltdarstellung in der Regel erst ermöglichen. Die Spruchpraxis der BPjM stellt vor allem darauf ab, dass Gewalt deutlich visualisiert bzw. akustisch untermalt wird (blutende Wunden, zerberstende Körper, Todesschreie, zynische Kommentierung), in epischer Breite dargeboten bzw. die Verletzungshandlung und die Opfer vielfach in Nahaufnahme im Bild gezeigt werden.